Carl Ludwig Hübsch spielt mit dem Wechsel von Klängen aus dem Schalltrichter der Tuba und nah mikrofonierten Geräuschen beim Mundstück oder bei den Ventilen. Claus van Bebber mischt die Klänge von ausgesuchtem, z.T. präpariertem Vinyl auf mehreren betagten Plattenspielern. Jaap Blonk benutzt zwei Mikrofone mit einer Skala von Stereomöglichkeiten, wobei er neben der Stimme auch eine Vielzahl von Rachen-, Lippen- und Backenlauten einsetzt. Es entstehen lebhafte Klanggebilde im direkten Wechselspiel, aber auch dichte und komplexe Geräuschlandschaften.

"Dampfer und Toilettenspülung" von Wolfgang Trenke
Schwarzwälder Bote, 4. April 2014

die MUSIKER

Jaap Blonk - Stimme
Musiker und Lautdichter, Autodidakt. Aufführungen von Klassikern der Lautpoesie (Schwitters u.a.), später eigene Stücke. Gründer und Leiter eigener Ensembles im Bereich experimenteller Rock (BRAAXTAAL) und Jazz (Splinks). Zusammenarbeit mit Ensembles und Orchestern der zeitgenössischen Musik. Improvisationen mit Mats Gustafsson, Michael Zerang, Fred Lonberg-Holm, Phil Minton, John Butcher u.v.a. Zahlreiche CD-Produktionen. Konzertreisen nach Nord- und Südamerika sowie nach Indonesien. Aktuell: Trio mit Ivar Grydeland und Ingar Zach, Duo mit Maja Ratkje, Projekte mit Elektronik und live Video.


Claus van Bebber - Schallplatten
Autodidakt bildende- und darstellende Kunst, sowie Neue- experimentelle- und improvisierte Musik bilden die Eckpfeiler einer interdisziplinären Arbeitsweise. Einzel- u. Gruppenausstellungen // Solo- u. Gruppenperformances/Aktionen // Solo- und Ensemblekonzerte (im In- und Ausland). seit 1990 Projekt: 'SCHALLPLATTENKONZERT'

Carl Ludwig Hübsch - Tuba
Schlagzeug- und Gesangsstudium in Freiburg, klassische Tubaausbildung. Improvisations- und Kompositionsstudien in Freiburg und Köln. Kompositionsstudien bei Johannes Fritsch. Spielt (e) Improvisierte - , Neue - oder jazzartige Musik mit Lester Bowie, W. Breuker, Melvin Poore, Frank Gratkowski, Jasper van t Hof, Arthur Blythe u.v.a. Aufführungen Neuer Musik. Zahlreiche Radio- und CD-Produktionen. Theatermusik. Konzertreisen nach Indien und Afrika und in die USA. MusicOmi (USA) Stipendiat 2002. Aktuell: Trio Hübsch/Schubert/Wierbos, Trio Huebsch Kimmig Le Quan, Solokonzerte, Quartett Hübsch/Dörner/Gratkowski/Griener

Jaap Blonk
Stimmkünstler, Lautdichter, Musiker. Autodidakt.

Unbeendete Studien der Mathematik, Physik und Musikwissenschaft. Gelegentliche Jobs in Büros und ähnlichen "well-organized systems" erweckten in ihm vor allen Dingen einen Hang zu dadaistischen Aktionen.
Er spielte Saxophon und komponierte. Durch das Vortragen von Poesie entdeckte er die Direktheit und Flexibilitat der Stimme sowie deren Expressionsfähigkeit, auch jenseits der Verwendung von konkreter Sprache.
Blonk wurde ein Spezialist in der Ausführung von Lautpoesie mit starker Bühnenpräsenz und ungebremster Improvisationsfreiheit. Er schreibt Lautgedichte und andere Texte, sowohl für Solo als auch für verschiedene Musikgruppen, mit denen er auftritt.
Als Komponist erfindet er neue Kombinationen von Stimm- und Instrumental-klängen. Er ist der Gründer und Leiter von Splinks, einem 15-köpfigen Orchester, das in den Bereichen Jazz/Improvisationsmusik, Elektronik und zeitgenössiche Musik operiert, sowie von BRAAXTAAL wird , einem Trio mit Synthesizer und Schlagzeug, das eher dem "Avant-RockÓ zuzuordnen ist. Mit diversen Gruppen spielt er freie Improvisationen (s. Diskographie).Er verwirklichte Projekte in Zusammenarbeit mit dem Niederländischen Bläserensemble und der Ebony Band und wirkte bei der Berliner Musikbiennale 1999 in einem Stück von Carola Bauckholt mit.
Jaap Blonk trat in vielen Europäischen Landern auf sowie in den Vereinigten Staaten, Kanada, Indonesien und Lateinamerika, auch in Radio- und Fernsehproduktionen. Er war als Gastlehrer an vielen Stellen, von der Grundschule bis zur Universitat und z.B. der Schule für Dichtung in Wien und School of the art Institute of Chicago tätig.
Ab 2000 begann er, Samples seiner Stimme elektronisch -teils mit teils ohne Computer- zu bearbeiten. Im Frühjahr 2001 stellte er sein erstes "Blonk Elektro"-Soloprogramm vor.


Claus van Bebber
Künstler , am 18.12.1949 am Niederrhein geboren und dageblieben Autodidakt Bildende und darstellende Kunst, sowie komponierte und improvisisierte experimentelle Neue Musik bilden die Eckpfeiler einer intermedialen Arbeitsweise. Die Arbeit "vor Ort", in unmittelbarer Auseinandersetzung mit der jeweiligen Situation (Raum, Umfeld, Thema, Geschichte), bildet einen Schwerpunkt Häufige, auch langjährige Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern, Musikern und Performern, u.a. mit: - Ron Schmidt - Helmut Lemke - Michael Vorfeld - Dieter Schlensog - Paul Hubweber; Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Heinrich Mucken" (1982 - 1990). Hiermit Teilnahme unter anderem an: - Folkwangtage, Essen 1987 - Dokumenta 8, Kassel 1987 Verantwortliche Mitarbeit bei Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zeitgenössischer Kunst im heimatlich, ländlichen Raum - Kunsthaus "ArToll", Bedburg-Hau seit 1994Zahlreiche Einladungen zur Teilnahme an internationalen Künstlersymposien. Stipendien als Gastkünstler bei: - Artists Unlimited, Bielefeld 1989 - 1990 - de Fabriek, Eindhoven NL 1993 - Städtische Galerie, Villingen-Schwenningen 1996 Kulturpreis der Stadt Kevelaer 1992 für bildende Kunst Förderpreis 1992 der Firma Melitta (mit Helmut Lemke und Michael Vorfeld)arbeiten sind in privaten und öffentlichen Sammlungen und Museen vertreten - Museen der Stadt Lüdenscheid - Museum Goch - Kunstarchiv Peter Kerschgens - Städtische Galerie Villingen-Schwenningen Aufnahmen für Schallplatte, CD, Rundfunk, Fernsehen und FilmBesprechnungen, Kritiken und Abbildungen in Büchern, Katalogen, Zeitschriften und im Internet - Werkübersicht mit CD 1996


Carl Ludwig Hübsch
geboren 1966 in Freiburg. Musikalische Erfahrungen zwischen Punk, Rock und Blaskapelle. Studien an der PH Freiburg. Abschlüsse in Gesang, Schlagzeug und Theorie. Studium elektronischer Musik. Seit 1990 in Köln. Schwerpunkte aktueller Studien sind Komposition und Neue Musik.

Carl Ludwig Hübsch spielt und komponiert seine Musik in oder für Konzerte(n), Studios und Theaterproduktionen. Improvisierte Musik sowie Komposition stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit. Neben seiner Tätigkeit in verschiedenen Bands, Orchestern gibt er auch Solokonzerte sowie Workshops für Blechbläser und Improvisation.

Seit 89 trat er mit namhaften Musikern wie Thomasz Stanko, Lester Bowie, Jasper van«t Hof, Paul Lovens, Ernst Reijseger u.v.a. auf. Er nahm teil an zahlreichen Projekten wie z.B.: • Humanoise Congress Wiesbaden (1994) • Oktoberorchestra Amsterdam 1994 (mit ICP + Gästen) • Real Time Music Meeting Hamburg (1999) • Hannes Zerbe / Willem Breuker Blech Band 1995 • Arthur Blythe Quartett 1992 • Lester Bowie`s Brass Fantasy (1995/96) • Matthias Schubert Sextett 1997, Jazzfest Berlin • 1997 Studien bei Ramamani (Karnataka College of Percussion) in Indien • 1999 Uraufführung der Kammeroper "IdyllenÓ (für zwei Bässe,Streichquartett und Tuba) von Thomas Beimel, Hübsch Kimmig Le Quan Trio.• 2000 Konzertreise nach Namibia • 2000 Hübsch Kimmig Duo in USA • Seit 1998 Hübschs Langfristige Entwicklung des Weltalls (+Schubert/Wierbos) • 2002 Matthias Schubert Quartett o 2002 OMI-Arts Stipendium und Solokonzerte in den USA

Carl Ludwig Hübschs Arbeit ist in zahlreichen Radio- und CD-Produktionen dokumentiert. Erfahrungen mit Theatermusik/theatraler Improvisation sammelte Carl Ludwig Hübsch in zahlreichen Produktionen im In- und Ausland • 1996: "Blauzone" Regie: Beat Fäh • 2000: TheaterHora/Zürich + Blauzone: "Die Lust am ScheiternÓ Theaterproduktionen: • John von Dueffels "Rinderwahnsinn"(1999), "Balkonszenen"(2000),"Othello-Therapie"(2001) Yasmina Reza: "Drei Mal Leben" (2002) alle Regie B.Fäh • Linz 2001: "Der Kaufmann von Venedig",Regie: Dominik von Gunten.

Discographie: Vertrauensbildende Massnahmen: B-tales (MIC 8852-2) Lines in Space : Spacelab (RISK944101) Planet Blow : Alien Lunatic (JHM 71) PostNoBills : defense d`afficher (AMF 1044) Hübsch : Der erste Bericht,Tubasolo(IOR CD 77035-2) Planet Blow Chill (JHM 87) Zoepf/Theurer/Hübsch : Konferenz Der Köche (HF 6) European Tuba Quartett: Low and Behold (JHM 110) C-Schulz & Hajsch : (sonig 13cd) HübschsLongrunDevelopmentOfTheUniverse:Hübsch/Schubert/Wierbos(JHM 112)

Weitere Projekte:European Tuba Quartett, Krämer Hübsch Wissel,Van Bebber-Blonk-Hübsch ,Kimmig-Hübsch-Le Quan,Hübsch-Torre Duo, PostNoBills, Hübschs first 10-23 Seconds od the Universe

www.huebsch.me